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Newsletter Mai 2019

Willkommen zum neuen Newsletter! Hier erfährt ihr mehr über den Bau, dem Spendenstand und meinem Aufenthalt in Tansania die letzten zwei Wochen. Viel Spass beim Lesen!

Bau

Auf dem Bau hat sich in den letzten Wochen sehr vieles getan. Die verschiedenen Bauarbeiter haben die Rohre für Wasser und Abwasser verlegt, der Unterboden aus Zement wurde eingezogen und Fenstergitter und Türrahmen sind fixiert. Die Decke ist mittlerweile auch eingezogen und momentan sind sie fleissig am Verputzen. Wir waren in den letzten zwei Wochen viel damit beschäftigt, Material zu besorgen und Preise zu vergleichen. Aufgrund des viel grösseren Grundrisses als geplant, sind natürlich nun auch die Folgearbeiten dementsprechend teurer und das Geld „verschwindet“ im Nu…
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Spendenaktion:

Im letzten Newsletter habe ich eine Spendenaktion gestartet mit dem Ziel, den Hauptteil der restlichen Kosten für den Bau zusammen zu bekommen. Einige haben sich daraufhin gemeldet und gespendet, ein riesen grosses DANKE an alle Spender!
Leider fehlt immer noch einiges, um den Bau komplett fertig stellen zu können und ich bin auf eure Hilfe angewiesen. Wer wird noch Teil dieses Projektes und unterstützt den Bau mit einer Spende? Oder wer kennt Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder auch Firmen, die man auf das Projekt aufmerksam machen kann und die vielleicht bereit sind, das Projekt zu unterstützen? Auf der Homepage findet ihr den Spendenbarometer mit dem aktuellen Spendenstand. Meldet euch bei mir, wenn auch ihr etwas beitragen könnt.
Ich danke euch von Herzen für alle Unterstützung!
Spendenstand Mai 19

Mein Aufenthalt in Tansania:

Gerade komme ich von meinem zweiwöchigen Aufenthalt in Tansania zurück. Die Zeit war sehr schön – und wie immer – viel zu schnell vorbei. Im Kinderdorf habe ich Ostern gefeiert, wir haben mit den Kindern Eier gefärbt und Schokolade gegessen. Mein Osterlamm kam auch heil dort an und die Angestellten hatten grosse Freude und haben erstmal einen Freudentanz aufgeführt, bevor es gegessen wurde. Zweimal waren wir mit einigen Kindern am Strand und wir hatten viel Spass.
Die grösste Zeit verbrachte ich aber auf der Baustelle. Es hat sich viel getan und momentan hat es viele verschiedene Bauarbeiter gleichzeitig auf der Baustelle. Da gibt es viel zu kontrollieren und besprechen. Das Material müssen wir selbst besorgen und so waren Idrissa und ich mit Farbe auswählen und kaufen, Preise für Bodenfliesen vergleichen, Zement, Rohre und Material für die Decke kaufen beschäftigt. Einmal bin ich auch allein auf Shoppingtour und habe zwei Waschbecken für die Küche gekauft. Im Dalladalla (den öffentlichen Bussen dort) haben alle ziemlich komisch geschaut, dass eine „Muzungu“(Weisse) mit Waschbecken unterm Arm im überfüllten Bus fährt 😉
Ein Kurzbesuch bei Fatuma, die vor einem Monat ihr Baby bekommen hat, hab ich auch noch geschafft.
Die letzten Tage waren dann umso chaotischer, wie ihr in der Story unten nachlesen könnt.
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Das Normale Chaos in TZ:
Wir hatten die Bodenfliesen für unser Haus nach viel rumsuchen, Preis vergleichen und informieren am Mittwoch bestellt und sie sollten am Donnerstag geliefert werden. Wir haben den Fliesenleger schon einbestellt, denn ich wollte unbedingt dabei sein, wenn die Fliesen im Bad für die ebenerdige Dusche verlegt werden – nicht, dass das Wasser später ins Haus, statt zum Abfluss läuft… Doch am Donnerstagnachmittag bekommen wir einen Anruf, dass es heute leider nicht mehr geliefert werden kann. Dafür morgen, Freitag, zwischen 9 und 10Uhr. Als wir am Freitagmorgen anriefen, um uns zu versichern, dass es heute wirklich klappt, hiess es, dass sie mit dem Beladen des LKWs um ca. 8.30Uhr beginnen (anschliessend drei Stunden Fahrtzeit). Am Mittag erhalten wir dann einen Anruf, dass fast die Hälfte der Fliesen nicht lieferbar sind – unglaublich, denn wir hatten bereits alles gezahlt und sie hätten ja gestern schon geliefert werden sollen... Er wollte uns eine Liste schicken, mit den nicht lieferbaren Fliesen, doch es kam nichts. Als wir ihn versucht haben anzurufen, hat er uns immer unterdrückt. Dann kam auf einmal eine Nachricht, dass die restlichen Fliesen kommen. Also warteten wir stundenlang auf dem Grundstück und gingen abends dann doch enttäuscht nach Hause, da nichts kam. Um halb neun abends kam dann auf einmal der Anruf, dass sie jetzt losfahren und wir in drei Stunden am Grundstück bereitstehen müssen, um alles auszuladen. Das bedeutet nachts um halb zwölf!! Erstens, soll man nach dem Eindunkeln nicht mehr raus, da es viel zu gefährlich ist, zweitens schläft um die Uhrzeit jeder und drittens hat es kein Licht, weder Strassenlaternen, noch haben wir bisher Strom.
Doch uns blieb nichts anderes übrig und so ist Idrissa in der Nacht wieder zum Grundstück gefahren und hat mit dem Handylicht zwei Stunden lang die Fliesen ausgeladen.
Am nächsten Morgen bin ich gleich zum Grundstück, um alles zu überprüfen und zu sortieren und mich trifft der Schlag. Weit mehr als die Hälfte der Fliesen sind falsch!!! Stundenlang sortiere ich 440 Packete von den Fliesen, rechne zusammen was fehlt und was getauscht werden muss. Mittendrin bekomme ich einen Anruf von Idrissa, er hat eine Fischgräte verschluckt und ist auf dem Weg ins Krankenhaus. Hilfe, wir wollten heute doch noch so viel besprechen und machen, bevor ich am Abend abreise.
Nun hiess es kurzerhand umplanen. Schnell ging ich zurück ins Kinderdorf, packte meine Sachen, organisierte das wichtigste und ging dann zu Idrissa ins Krankenhaus. Er wurde mittlerweile operiert und ist gerade wieder aus der Narkose erwacht. Er wollte direkt mit dem Auto nach Hause fahren, doch das verhinderte ich und so bin ich kurzerhand das erste Mal im Linksverkehr (+ in der Innenstadt, im Abendverkehr und Dämmerung) Auto gefahren… Ich habe ihn fast nach Hause gefahren, dann musste ich selbst schnell in den nächsten Bus steigen, um rechtzeitig zum Flughafen zu kommen. Zum Glück hat alles geklappt und ich habe den Flieger bekommen.
Das ist Afrika!
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